Kuhsignal – Menschliche Hinterlassenschaft
Bildbeschreibung und Interpretation
Am Rande dieser Weide liegt ein Papierli, wie man sie vor allem während der Corona-Krise häufig in der Natur antraf. Mit grosser Wahrscheinlichkeit handelt es sich hierbei um eine menschliche Hinterlassenschaft.
Ursachen
Restaurants und öffentliche WC waren für einige Wochen geschlossen. Die Menschen wollten trotz Corona-Krise in die Natur hinaus. Eine allfällige Notdurft wurde dann auch dort erledigt. Nur wenig bekannt bzw. bewusst ist vielen Leuten, dass sie auf diesem Weg Krankheiten wie Zystizerkose (Bandwurm-Finnen) auf unsere Nutztiere übertragen können.
Ziel
Menschen sollten ihre Notdurft nicht auf Weiden unserer Nutztiere erledigen. Das gefährdet die Biosicherheit des betroffenen Betriebs. Spaziergänger müssen aufgeklärt werden, dass es krankheitserregende Zyklen zwischen Menschen und Nutztieren gibt.
Massnahmen
Eventuell klären Gespräche oder Plakate die Spaziergänger auf: «Das ist kein öffentliches WC. Menschlicher Kot kann Kühe krank machen.» Analog der Plakate «Abfall macht mich krank.» Ist es doch plötzlich sehr dringend, kann auch menschlicher Kot mit einem Säckli analog Robidog beseitigt werden. Aber das Geschäft sollte sowieso nie auf einer Weide erledigt werden.
Fütterung im Sommer
Wie Hitze den Stoffwechsel von Milchkühen belastet und welche Fütterungs- und Managementmassnahmen im Sommer helfen, Energieverlust, Krankheiten und Leistungseinbussen zu vermeiden.
Grundfutterqualität
Hohe Futterqualität und konsequentes Pansenmonitoring sichern stabile Pansenfunktion, guten Verzehr und eine gesunde Fruchtbarkeit der Kühe.
Geruchsinn der Rinder
Rinder besitzen einen hochentwickelten Geruchssinn. Sie erkennen mit ihm Artgenossen, Futterqualität und kommunizieren über Pheromone.
Biosicherheit
Biosicherheit schützt die Herde vor Krankheiten durch kontrollierten Zutritt, Hygiene, Quarantäne, Reinigung, Desinfektion und gezielte Fliegenbekämpfung.
