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Kuhsignal – Mittagsschlaf
Kälberhaltung|20.11.2025

Kuhsignal – Mittagsschlaf

Problematik/Bildaussage

Drei Kälber liegen entspannt schlafend im Gras in der Sonne. Sie haben Körperkontakt.

Bild: C. Ryter

Was funktioniert (nicht)?

Die Kälber haben auf der Weide genug Platz, sich so hinzulegen, wie sie es natürlicherweise tun: In Seitenlage und z.T. mit ausgestreckten Beinen. Die Unterlage ist so beschaffen, dass sie bequem liegen und schlafen können.

Ursachen

Kälber, Rinder und Kühe liegen und ruhen ca. 16 h am Tag. Davon schlafen sie aber höchstens 4 h so tief wie wir Menschen. Und dies in vielen kurzen Sequenzen von 1–5 Minuten. Sie machen quasi „Power-Naps.“ Die anderen 12 h verbringen sie wiederkauend bzw. im Halbschlaf. Bedingung für das natürliche Schlafverhalten ist genug Ruhe, Platz und bequeme Liegeflächen. Diese müssen trocken, verformbar, geräumig und in genügender Anzahl vorhanden sein. Haben die Tiere zu wenig Ruhe, fallen sie in ihrer Leistung ab.

Ziel

Gesunde, leistungsstarke Kälber, Rinder und Kühe dank natürlichem Schlafverhalten.

Massnahmen

  • Genug Ruhe: Stallarbeiten, Fütterungs- und Weidesequenzen so gestalten, dass die Tiere dazwischen lange ungestörte Ruhephasen haben, in denen sie wiederkauen und „powernappen“ können. Insgesamt an die 16 Stunden.
  • Platz: Kälber, Rinder und Kühe schlafen oft gerne in Seitenlage und mit ausgestreckten Beinen.
  • Bequeme Liegeplätze: Diese sollten verformbar und trocken beschaffen und unbedingt in genügender Anzahl vorhanden sein, so dass jedes Tier einen Liegeplatz hat.