Kuhsignal – Zitzenverletzung
Problematik/Bildaussage
Die Zitzenhaut ist teilweise flächig so defekt (abgeschabt worden?), dass es zu Blutungen bzw. Krustenbildungen kam.
Was funktioniert (nicht)?
Die Zitze wurde verletzt. Zitzen- und Strichkanalverletzungen sind sehr schmerzhaft und letztere behindern den Milchabfluss. Sie bilden Eintrittspforten für Keime auf der Haut und ins Zitzeninnere. Besonders heikel sind auch durchgehende Zitzenverletzungen aus denen sogar Milch austritt.
Ursachen
Verletzte Zitzen sind oft Indizien dafür, dass Aufstallung und/oder Klauengesundheit der Kühe nicht optimal sind. Die Kühe treten sich selber oder gegenseitig auf die Zitzen (z.B. in zu engen Liegeplätzen) oder verletzten sich in/an gefährlichen Stalleinrichtungen (z.B. scharfen Boxenkanten).
Ziel
Gesunde Zitzen aller Kühe.
Massnahmen
Stalleinrichtungen so gestalten, dass sich Kühe nicht leicht verletzen können. Scharfe Kanten vermeiden, trittsichere Böden gestalten, angepasste Platzverhältnisse schaffen. Klauengesundheit durch kuhgerechte Klauenpflege sichern.
Zitzendippen – Der richtige Schutz fürs Euter
Die Desinfektion der Zitzen nach dem Melken schützt das Euter vor Infektionen, erfordert richtige Anwendung und saubere Utensilien für effektiven Schutz.
Klauenpflegetechnik
Schweizer Spezialisten entwickelten eine einheitliche Klauenpflegetechnik zur Förderung von Gesundheit und Langlebigkeit von Milchkühen.
Kuhsignal – Gedippte Zitze
Jodhaltiges Dippmittel nach dem Melken desinfiziert Zitzen und den geöffneten Strichkanal und schützt das Euter vor Infektionen.
Kuhsignal – Zitzenwarzen
Warzen an Zitzen sind virusbedingt, können das Melken durch schlecht sitzende Melkbecher stören und bei Bedarf chirurgisch entfernt werden.
